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Wer wir sind und was wir machen

Selbsthilfeinitiativen wachsen in den meisten Fällen aus der eigenen Not heraus – so auch in diesem Fall. Elisabeth Buchner, Initiatorin der Hormonselbsthilfe, berichtet wie alles begonnen hat:

„So wie unzählige Frauen und junge Mädchen, litt auch ich sehr unter Hormonschwankungen, die als Prämenstruelles Syndrom (PMS) diagnostiziert wurden. Es fühlte sich so an, als würden Körper und Gefühle Achterbahn spielen. Nachdem mein damaliger Arzt die PMS-Symptomatik als „frühe Wechseljahrssymptome“ diagnostizierte, empfahl er mir die Pille. Ich war damals 38 Jahre alt. Mit großen Zweifeln an dieser Diagnose suchte ich nach Alternativen. Fündig wurde ich in englischer und amerikanischer Fachliteratur, in der Zusammenhänge meiner rätselhaften Beschwerden beschrieben wurden. Insbesondere die Veröffentlichungen von Dr. Martorano, Dr. Katharina Dalton und Dr. John R. Lee halfen mir dabei, die hormonellen Vorgänge im Körper zu verstehen.

Nach einiger Zeit des Ausprobierens, konnte ich mir weitgehend selbst helfen. Ich lernte dabei aber relativ schnell, dass sich Empfehlungen aus den USA nicht eins zu eins auf uns Europäer übertragen lassen. Hierzu sind unterschiedliche Hormoneinflüsse durch Lebensgewohnheiten, Nahrungsmittel und lokale Begebenheiten zu gravierend.

Mein Wissen wollte ich mit anderen Betroffenen teilen. So begann ich Selbsthilfeabende, Vorträge und Seminare zu halten. Im Jahre 2000 erschien mein erstes Buch „Wenn Körper und Gefühle Achterbahn spielen“.

Besonders gerne erinnere ich mich an die persönlichen Begegnungen mit Dr. John R. Lee, der 2003 meiner Einladung nach Europa gefolgt ist und den ich für Tagungen in Frankreich, Genf, München und Nürnberg gewinnen konnte. Ausschnitte der Tagungen können Sie hier ansehen:  www.youtube.com/Hormonselbsthilfe

Schon bald wurde die Nachfrage nach Vorträgen aus Fachkreisen immer lauter. So hielt ich 2004 die erste Fachschulung. Es finden seitdem Fachschulungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt.“

Was als kleine Eigeninitiative begann, ist heute ein Team aus 26 Mitarbeitern, die sich um die organisatorische und beratende Funktionen, in Deutschland, Österreich und der Schweiz, kümmern.

Inhalte und Ziele der Hormonselbsthilfe:

  • Wir suchen weltweit nach neuen Erkenntnissen zum Thema Hormone.
  • Durch gezielte Messreihen und Speicheltestung forschen wir nach weiteren Therapiemöglichkeiten, um über Pflanzen, Ernährung oder behutsame Medikamentierung das Hormonsystem zu regulieren.
  • Wir geben unsere Erfahrungen über Schulungen, Literatur und Veröffentlichungen an Fachkräfte und Betroffene weiter.
  • Wir unterstützen die Vernetzung von Betroffenen (im Hormonbereich) mit geschulten Fachkräften, in deren Region.
  • Wir unterstützen regionale Selbsthilfeinitiativen und –gruppen.
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