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Myome

Viele Frauen leben ohne Probleme mit Myomen, andere haben schwerwiegende Symptome, wie heftige Blutungen. Oft werden diese gutartigen Tumore so groß, dass allein das Gewicht im Bauchraum Beschwerden auslöst. Erschreckend viele Frauen berichten, dass in solchen Fällen häufig zur Entfernung der Gebärmutter geraten wird – besonders dann, wenn die Frauen mit dem Thema Kinderwunsch abgeschlossen haben. Das Netzwerk der Hormonselbsthilfe beobachtet in den letzten Jahren eine hoffnungsvolle Tendenz, dass zuerst nach den Ursachen und alternativen Möglichkeiten gefragt und geforscht wird, um eine Gebärmutterentfernung zu vermeiden. Die Gebärmutter ist für viele Funktionen im weiblichen Körper zuständig, auch über die Kinderwunschzeit hinaus. Sie beeinflusst das sexuelle Empfinden der Frau und ihren Hormonhaushalt. Hier wäre es gut herauszufinden, ob eventuell ein unausgewogenes Hormongleichgewicht die unerkannte Ursache eines Myoms ist. Durch körperfremde Hormone in Kosmetik oder Medikamenten kann ein Myom nämlich ungebremst wachsen.

Folgende Fragen wären mit der behandelnden Fachkraft zu klären:

  • Welche Faktoren begünstigen ein wachsendes Myom?
    (Gewebeschwäche? Schadstoffbelastung? Hormonpräparate? Fehlende oder schwache Eisprünge?)
  • Welche Hormone wären zu überprüfen?
    (Estradiol? Estriol? Progesteron? Testosteron?)
  • Gibt es Möglichkeiten hormonell oder pflanzlich gegenzusteuern?
  • Welche Art von Myom liegt vor?
  • Wie sieht mein Eisenwert aus?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, die NUR das Myom entfernen?
  • Was könnte die Operation für Folgen haben?

Dr. John Lee wies schon vor vielen Jahren auf die Estradiol-Dominanz hin. In seinem Buch „Natürliches Progesteron“ schreibt er ausführlich über den Zusammenhang eines geschwächten Progesterons bei fehlenden Eisprüngen oder schwachen Eierstöcken. Unterschreitet das Verhältnis von Estradiol zu Progesteron eine gewisse Größe, kommt es zu einem vermehrten Wachstumsimpuls in der Gebärmutter (und im Brustgewebe). Er schreibt, dass zusätzliche Estradiol-Impulse u.a. in einigen Kosmetika oder Pflegemitteln versteckt sind. Es ist jedoch auch zu vermuten, dass ein häufiger oder starker Estriol- und Testosteronmangel eine zusätzliche Rolle bei der Entstehung und dem Wachstum von Myomen spielt.

Zysten

Zysten (Eierstock oder Brust) können durch mehrere Szenarien im Hormonsystem verursacht werden. Die gute Nachricht dabei: Zysten sowie Myome können sich unter einer Regulierung der Hormonschwankungen wieder zurückentwickeln. Ein gesundes Hormongleichgewicht ist ein wichtiger Baustein, zumindest um ein Entstehen neuer Zysten/Myome zu verhindern.

Zysten sollten beobachtet werden, da sie oft ungebremst wachsen. Zysten entstehen aufgrund von Ursachen! Wird sich nicht auf die Ursachensuche begeben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass nach kurzer Zeit die nächste Zyste wächst. Die Ursache sollte zu gezielten und regulierenden Gegenmaßnahmen führen. Mögliche Ursachen können u.a. sein:

  • Auffallend viele Frauen mit einer Schilddrüsenüberfunktion oder starken Schilddrüsenschwankungen sind von Zysten betroffen.
  • Es gibt Zysten die kommen und verschwinden im Zyklustakt. Daher sind häufigere Kontrollen mit Ultraschalluntersuchungen sinnvoll.
  • Erhöhtes FSH ist oft die Folge von abnehmender Eierstocktätigkeit = Hormonmangel bei den Geschlechtshormonen.

Brustzysten sind keine Krebsknoten! Auch hier könnten Geschlechtshormonstörungen und Schilddrüsenüberfunktion eine beteiligende Rolle spielen. Therapeutisch gibt es sowohl im Bereich von Ernährung, Pflanzen und natürlichen Hormonmedikamenten (über Heilpraktiker und Arzt) eine Fülle an Möglichkeiten um das Hormonsystem auf natürliche Weise ins Lot zu bringen. Folgende Fragen an Ihren vertrauten Arzt/HP wären denkbar:

  • Welche Hormone können bei Zysten eine Rolle spielen? (Geschlechtshormone, FSH, Schilddrüsenhormone?)
  • Wann muss ich mit einer erneuten Zyste rechnen, wenn die Zyste(n) entfernt werden?
  • Wenn Ihr Arzt Ihnen die Pille verordnen möchte um eine weitere Zyste zu vermeiden: „Garantieren Sie mir schriftlich, dass unter synthetisch veränderten Hormonen keine Folgeschäden für meinen Körper entstehen?“
  • Wäre es möglich mit körperidentischen Hormonen eine Regulierung zu erreichen?

Lassen Sie sich vom Arzt genau zeigen, wo und wie die Zysten liegen und wie sich die Größe in den Folgeuntersuchungen verändert hat.

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