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Estradiol (E2)

Das Estradiol ist u.a. für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wichtig.

Bei zu wenig vorhandenem Estradiol ist die Schleimhaut zu dünn, sodass sich eine befruchtete Eizelle nicht tief genug in der Schleimhaut einnisten kann.

Zu viel Estradiol hemmt den Eisprung. Das war die Ausgangserkenntnis für die erste Pillengeneration. Deswegen enthielten die ersten Pillen nur ein synthetisches Estradiol.

Estriol (E3)

Zu wenig Estriol bedeutet wenig Feuchtigkeit für den Eileiterkanal und die Gebärmutterschleimhaut. Beides ist ungünstig für eine normale Schwangerschaft.

Progesteron (das körpereigene, natürliche Gestagen)

Mit einem erfolgten Eisprung steigt das Progesteron naturgemäß in der zweiten Zyklusphase bis auf die ca. dreifache Ausschüttungsmenge. Je geringer dieser Anstieg in den fruchtbaren Jahren einer Frau ausfällt (oder ganz ausbleibt), umso schwerer wird es mit dem Beginn und Erhalt einer Schwangerschaft. Da viele der heutigen Verhütungsmethoden eine synthetisch veränderte Gestagen-Derivatform enthalten, „verlernen“ die Eierstöcke bereits in jungen Jahren eine ausreichende Produktion vom körpereigenen Gestagen, dem Progesteron. Mehr dazu ist unter Wirkungen der Pille nachzulesen.

Testosteron

Produzieren Sportlerinnen durch sehr viel Muskelarbeit viel Testosteron entsteht ein Hormonungleichgewicht zum Estradiol. Das erschwert einen Eisprung. Testosteron spielt auch für das Herz des Kindes eine wichtige Rolle. Daher sehen wir bei frühen Abgängen manchmal ein extrem niedriges Testosteron.

Schilddrüsenhormone

Zu viel oder zu wenig Schilddrüsenhormone können eine Schwangerschaft verhindern oder gefährden. In diesem Zusammenhang sind Schilddrüsen-Medikamente und Jod-Ergänzungen vor und in der Schwangerschaft genauestens zu überprüfen. Symptome die eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse vermuten lassen, finden Sie im Themenbereich Schilddrüse auf dieser Webseite.

Schilddrüsenhormone müssen per Bluttest (und Ultraschall) überprüft werden. Für eine gründliche und solide Diagnostik sollten zumindest TSH, FT3, FT4 angefordert werden. (Buchempfehlungen: „Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln.“ von Datis Kharrazian.)

Geschlechtshormone

Freies Estradiol, freies Estriol, freies Progesteron, freies Testosteron über einen Speichelhormontest von zu Hause aus messen. Bei Frauen mit Regelblutungen möglichst am 20. Zyklustag. Weitere wichtige Voraussetzungen für eine sinnvolle und aussagekräftige Testung finden Sie unter www.censa.de.

 

Begleitung, Beratung

Um die maximal fruchtbare Phase zuordnen zu können, gibt es Beratungs- und Kursangebote von NFPPerle.eV und INER. Einige solcher Berater/innen finden Sie in unter Fachkraft finden.
Außerdem wäre mit einer dafür ausgebildeten Fachkraft zu klären, in wieweit Stresspegel, Umwelt- oder Schadstoffbelastung, Nährstoffmangel oder Medikamente ein Hormonungleichgewicht verursacht haben könnten. Dem mit natürlichen Substanzen (Ernährung, Medikamente, pflanzliche Produkte) entgegen zu steuern ist Teil einer Begleitung beim Thema Kinderwunsch.

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